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Deutsche Klebstoffindustrie weltweit Nummer 1 - Auslandsgeschäfte sichern weiteres Wachstum

Dr. Boris Tasche, Vorstandsvorsitzender des IVK, Foto: © Industrieverband Klebstoffe e. V.
Dr. Boris Tasche
Ansgar van Halteren, geschäftsführendes Vorstandsmitglied des IVK, Foto: © Industrieverband Klebstoffe e. V.
Ansgar van Halteren

Die deutsche Klebstoffindustrie hat 2012 ihre Ziele erreicht und den Gesamtbranchenumsatz um 3 Prozent gesteigert. Während sich die durchschnittliche Wachstumsrate der Branche im deutschen Markt etwas oberhalb des Wachstums des Bruttoinlandsproduktes einpendelte, punktete die deutsche Klebstoffindustrie mit einem Umsatzplus von 5,2 Prozent im Export. Für das laufende Jahr erwartet Dr. Boris Tasche, Vorsitzender des Industrieverbandes Klebstoffe e.V. (IVK) weiteres exportgetriebenes Wachstum. Ein Grund für diesen Optimismus ist die Internationalität der deutschen Klebstoffindustrie. Sie ist mit einem Marktanteil von circa 16 Prozent Weltmarktführer und auch in Europa mit einem Klebstoffverbrauch von 27 Prozent und einem Klebstoffproduktionsanteil von über 36 Prozent die Nummer 1.

Weltweit werden mit Klebstoffen, Dichtstoffen und Klebebändern 55,5 Milliarden Euro/Jahr umgesetzt. Die überwiegend mittelständisch geprägte deutsche Klebstoffindustrie ist international aufgestellt. Ein Großteil der Unternehmen produziert in Deutschland und exportiert weltweit; etwa 20 Prozent der Firmen bedienen die Weltmärkte allerdings auch aus ihren lokalen Klebstofffabriken außerhalb von Deutschland.

„Mit beiden Geschäftsmodellen“, erklärte Dr. Boris Tasche, „generiert die deutsche Klebstoffindustrie weltweit einen Umsatz von fast 9 Milliarden Euro.“ Aus Deutschland heraus werden circa 1,4 Milliarden Euro Export getätigt, weitere 7,5 Milliarden Euro

Umsatz generieren deutsche Klebstoffhersteller lokal aus ihren ausländischen Produktionswerken. Der deutsche Markt habe, so Tasche weiter, ein Umsatzvolumen von circa 3,5 Milliarden Euro/Jahr. Durch den Einsatz von „Klebstoffsystemen erdacht in Deutschland“ in fast allen produzierenden Industriebranchen und in der Bauwirtschaft partizipiere die Klebstoffindustrie an einer indirekten Wertschöpfung von über 360 Milliarden Euro im Inland. Weltweit seien das annähernd 1 Billionen Euro.

Diese starke Position resultiert unmittelbar aus innovativen technologischen Entwicklungen, beispielsweise für den Maschinen- und Anlagenbau. Dort bietet die Klebstoffindustrie als Systempartner praxisorientierte und wertschöpfende Lösungen an.

Um die Innovationsführerschaft auch in Zukunft zu sichern, fordert der Industrieverband Klebstoffe eine Weiterentwicklung der Forschungsförderung: nämlich Forschung auch steuerlich zu unterstützen. Von den 13.253 Mitarbeiter/-innen der im IVK organisierten Industrieunternehmen sind circa 1.100 in den entwicklungs- und anwendungstechnischen Abteilungen beschäftigt.

Marktpotenzial: Lebensmittelklebstoffe

Im Lebensmittelbereich beispielsweise sieht die deutsche Klebstoffindustrie weltweit zusätzliches Potenzial für Expansionen durch innovative Anwendungslösungen. Ob Schmelzklebstoffe für Pappkartons, Dispersionen für Faltschachteln oder

Kaschierklebstoffe für Verbundfolien – Klebstoffe für Lebensmittelverpackungen sind mit dafür verantwortlich, dass in Industrieländern wie Deutschland rund 95 Prozent der Lebensmittel frisch und in einwandfreiem Zustand beim Endverbraucher ankommen. In Entwicklungsländern sind es laut Redaktion Spiegel lediglich 40 Prozent. Hier können Verpackungen und damit auch die qualitativ hochwertigen Produktlösungen der deutschen Klebstoffindustrie global deutlich stärker eingesetzt werden – ein Wachstumspotential.

400 offene Stellen auf www.komm-kleben.de

Gleichzeitig muss sich die deutsche Klebstoffindustrie mit dem zunehmenden Fachkräftemangel auseinander setzen. „Als hoch innovativer und wachstumsstarker Industriezweig hat die Branche auch in Zukunft einen Bedarf an Fachkräften, deren Zahl allerdings – demographisch bedingt – deutlich abnimmt“, erklärte IVK-Geschäftsführer Ansgar van Halteren. In wenigen Jahren werde sich die Zahl der Schulabgänger in Deutschland um über 20 Prozent verringern. Die deutsche Klebstoffindustrie hat daher vor einem Jahr die Nachwuchsförderungs-Kampagne „Komm kleben!“ ins Leben gerufen, mit der primär Schul- und Hochschulabsolventen, aber auch bereits ausgebildete Fachkräfte gezielt auf die vielfältigen beruflichen Perspektiven in der Klebstoffindustrie aufmerksam gemacht werden sollen. Inzwischen sind über die Internet-Plattform www.komm-kleben.de mehr als 400 offene Stellen ausgeschrieben.

Dr. Boris Tasche:

Dr. Boris Tasche (54) ist Vorstandsvorsitzender des Industrieverband Klebstoffe e.V. Er ist bei Henkel als Corporate Vice President im Unternehmensbereich Klebstoffe tätig und für den Bereich Business Development verantwortlich.

Ansgar van Halteren:

Ansgar van Halteren ist geschäftsführendes Vorstandsmitglied des Industrieverband Klebstoffe. Seit 1992 zeichnet der 56-jährige Diplom-Kaufmann für den IVK verantwortlich.

 

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Kontakt:

Presseteam Industrieverband Klebstoffe e. V.,

c/o Dülberg & Brendel GmbH,

Am Wehrhahn 18, 40211 Düsseldorf,

Telefon 0211.640080, Telefax 0211.6400823,

E-Mail hallo@duelberg.com

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