Klebstoffindustrie plant Neueinstellungen
Januar 2011 - Begünstigt durch die generell gute gesamtwirtschaftliche Konjunktur und die Einführung neuer innovativer Technologien, soll auch 2011 die Wachstumskurve der deutschen Klebstoffindustrie weiter nach oben steigen. Darüber hinaus löst der positive Konjunkturverlauf in diesem Jahr einen Mehrbeschäftigungseffekt aus. Dies ist das Ergebnis einer aktuell durchgeführten Konjunkturumfrage des Industrieverband Klebstoffe e.V. (IVK), Düsseldorf.
Die gute gesamtwirtschaftliche Konjunktur wirkt sich positiv auf die deutsche Klebstoffindustrie aus. Die Prognosen versprechen aufgrund der gegenwärtigen zufriedenstellenden Entwicklung, bezogen auf die Markt- und Geschäftslage sowie auf die Auftragseingänge, für 2011 ähnlich gute wirtschaftliche Kennzahlen wie im Vorjahr. In 2010, ist der Gesamtbranchenumsatz der deutschen Klebstoffindustrie organisch um ca. 6% auf etwa 3,1 Milliarden Euro gewachsen.
Die IVK-Konjunkturumfrage bestätigt für fast alle wichtigen Schlüsselmarktsegmente einen aktuell positiven Konjunkturverlauf. Hierzu zählt u. a. die Automobil- und Elektronikindustrie, in denen bereits in 2010 ein deutlich zweistelliges Wachstum generiert werden konnte, aber auch der Sektor Bauindustrie, der eine spürbare Belebung erfährt. Für die konjunkturrobusten Marktsegmente Haushalts- sowie Papier- und Verpackungsklebstoffe wird über einen weiterhin kontinuierlichen positiven Geschäftsverlauf berichtet. Darüber hinaus werden sich die positiven Wachstumsprognosen der Holz- und Möbelindustrie für 2011 entsprechend positiv auf dem Klebstoffabsatz auswirken.
Nach wie vor kritisch betrachtet die deutsche Klebstoffindustrie die Rohstofflage in punkto Verfügbarkeit, Preiserhöhungen sowie der Konzentration der Anbieterstrukturen. Für 2011 rechnet der Verband eher mit einer Verschärfung der Situation.
Insgesamt wird, begünstigt durch die gute Wirtschaftslage sowie durch Einführung innovativer Technologien, für 2011 eine ähnlich positive Entwicklung wie in 2010 prognostiziert. Darüber hinaus plant die Klebstoffindustrie wieder deutlich mehr Arbeitnehmer einzustellen und kündigt für 2011 einen Mehrbeschäftigungseffekt an.
Industrieverband Klebstoffe e.V. (IVK):
Der Industrieverband Klebstoffe ist – im europäischen, aber auch im internationalen Umfeld – der größte Verband für die Hersteller von Kleb- und Dichtstoffen, Klebebändern und Klebrohstoffen.
Technische Fragestellungen sowie Umwelt-, Verbraucher- und Arbeitsschutz besitzen einen hohen Stellenwert in der Klebstoffindustrie. Dies dokumentiert der Verband gegenüber Öffentlichkeit, Behörden, Verbrauchern und wissenschaftlichen Institutionen. Der Industrieverband Klebstoffe vertritt die Branche nicht nur nach außen, sondern ist auch innerhalb der Mitgliedsunternehmen aktiv, etwa um Produktnormen, Qualitäts- und Umweltstandards oder auch Arbeitssicherheitsrichtlinien zu beschließen und durchzusetzen. Zurzeit gehören dem Branchenverband 115 Unternehmen an. Insgesamt beschäftigt die deutsche Klebstoffindustrie mehr als 11.000 Mitarbeiter/-innen.
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c/o Dülberg & Brendel GmbH,
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