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Klebstoffindustrie

Der Verbrauch an Lösemittel zur Herstellung von Klebstoffen in Deutschland ist weiterhin rückläufig. Mit einem Jahresverbrauch von ca. 28.000 Tonnen zeigt die jüngste Repräsentativerhebung des Industrieverband Klebstoffe e.V. für das Jahr 2003 einen weiteren Rückgang des Lösemittelverbrauchs von ca. 10 % gegenüber 2001. Seit 1988 hat die deutsche Klebstoffindustrie den Einsatz organischer Lösemittel um deutlich über 60 % zurück gefahren. Im gleichen Zeitraum wuchs die jährliche Produktionsmenge an Klebstoffen um mehr als 50 %, auf heute 645.000 Tonnen.

Für Ansgar van Halteren, geschäftsführendes Vorstandsmitglied des Industrieverband Klebstoffe, ist dies ein eindeutiger Beweis für die Innovationskraft und eine globale Technologieführerschaft der deutschen Klebstoffindustrie. „Das ist eine ausgezeichnete Bilanz der Industrie, die diesen respektablen Erfolg mit viel Engagement und Know How erreicht hat“, so van Halteren.

Schon aus Kostengründen ist das Thema „Lösemittel“ bereits seit vielen Jahren für alle Anlagenbetreiber Anlass für ständige Optimierungen. Doch vor allem das am Arbeits-, Umwelt- und Verbraucherschutz orientierte Verhalten seiner Mitglieder ist als großer Erfolg zu werten. So hat die deutsche Klebstoffindustrie bereits 1997 mit der Einführung des Kennzeichnungssystems „EMICODE“ dafür Sorge getragen, dass der Endverbraucher geschützt wird. Seit vielen Jahren stehen ihm lösemittelfreie und sehr emissionsarme Klebstoffe zur Verfügung.

Im Bereich der „Innenraumluft“ laufen nun viele nationale und europäische Untersuchungsprojekte und Regelungsinitiativen, die miteinander wettlaufen und kaum mehr von der Industrie verfolgt werden können. „Bei so vielen ‚Köchen’ ist fraglich, ob der ‚Brei’ auch nachher schmeckt“, zweifelt van Halteren und bedauert, dass einerseits die Eigeninitiative der Industrie gefordert werde ohne dabei dem fortdauernden Antrieb zu weiteren gesetzlichen Regelungen zu widerstehen.

Die überwiegend klein- und mittelständisch strukturierte Klebstoffindustrie hat aber gelernt, auch hiermit umzugehen und sieht bei einer indirekt generierten Wertschöpfung von über 260 Mrd. €. per annum selbstbewusst in die Zukunft. Van Halteren: “Die Verantwortung unserer Unternehmen für die Umwelt und den Verbraucher ist Teil unseres Selbstverständnisses im Sinne eines nachhaltigen Wirtschaftens. Wir werden daher auch künftig deutliche Akzente in diese Richtung setzen.“

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Kontakt:
Presseteam Industrieverband Klebstoffe e. V.,
c/o Dülberg & Brendel GmbH,
Am Wehrhahn 18, 40211 Düsseldorf,
Telefon 0211.640080, Telefax 0211.6400823,
E-Mail ivk@duelberg.com