IVK präsentiert positive Zahlen für 2007
Die deutsche Klebstoffindustrie hat 2007 ein durchschnittliches Wachstum von 3,5 Prozent erreicht. Das gab der Industrieverband Klebstoffe e. V. (IVK) zu Jahresbeginn in Düsseldorf bekannt. Der Gesamtumsatz der Branche im Inland (Klebstoffe, Dichtstoffe, Klebebänder und zementäre Bauklebstoffe) belief sich auf 2,9 Mrd. Euro.
Laut IVK-Hauptgeschäftsführer Ansgar van Halteren hat die deutsche Klebstoffindustrie für 2008 eine gute Ausgangslage. Die Erholung des Inlandsmarktes beschert der Industrie steigende Auftragseingänge und Umsätze. „Außerdem erwarten wir im Exportgeschäft eine weitere Steigerung. Dort belief sich der Umsatz 2007 auf rund 900 Mio. Euro“, so van Halteren. Der Haupt-Exportmarkt würde sich tendenziell von Osteuropa nach Asien verlagern.
„Engpässe bei der Verfügbarkeit von Rohstoffen seien mittlerweile die Regel und gleichzeitig steigen die Preise“, erklärte van Halteren. Damit bleibt die Rohstoffversorgung eine langfristige Herausforderung für die deutsche Klebstoffindustrie, die mittlerweile im Rahmen eines globalen Netzwerks ihre Rohstoffversorgung sicherstellt. Zudem belasten stetig steigende Energiekosten die Ergebnisse der primär klein- und mittelständisch strukturierten Klebstoffindustrie.
Die Marktlage zeigt sich robust: Alle Schlüsselmarktsegmente – dazu zählen die Bereiche Papier/Verpackung, Holz- und Möbel, Haushalt-Hobby-Büro sowie Klebebänder wuchsen in 2007. Der zuletzt im Inland schwächer tendierende Absatz im Automobilbereich konnte durch eine günstige Exportsituation kompensiert werden und auch der Baubereich erholt sich erfreulicherweise.
„Insgesamt“, so van Halteren, „blickt die deutsche Klebstoffindustrie positiv in die Zukunft, geknüpft an die Hoffnung auf eine gute Konjunktur und weiter wachsende Exportumsätze. Die Zahl der Beschäftigten wird mit fast 11.500 Mitarbeitern voraussichtlich gleich bleiben.“
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