Unfälle mit Sekundenkleber richtig behandeln

Erste Hilfe

Sekundenkleber härten sehr schnell aus, wenn sie mit Feuchtigkeit in Verbindung kommen – also auch mit Hautschweiß, Tränen oder Speichel. Deshalb kann es – bei unsachgemäßer Anwendung – in Sekundenschnelle zu Verklebungen des menschlichen Gewebes, d. h. der Haut oder des Auges kommen. Ein neues Informationsblatt des Industrieverband Klebstoffe (IVK) gibt wichtige Hinweise für die Erste Hilfe und praktische Tipps zur Behandlung bei Unfällen mit Sekundenklebstoffen.

Sie heißen Sekundenkleber, Schnellkleber, Super Kleber, Super Glue, Power Glue, NASA-Kleber etc. und sind in (fast) jedem Haushalt zu finden: beispielsweise im Küchenschrank, in der Werkzeugkiste oder im Hobbyraum. Einerseits kleben diese Cyanacrylat-Klebstoffe extrem schnell, andererseits lassen sie sich aber bei Unfällen mit einfachen Hilfsmitteln und Geduld wieder von Haut, Augen oder Mund lösen.

Grundsätzlich gilt:
1. Cyanacrylat-Klebstoffe gehören nicht in Kinderhände!
2. Bei Unfällen mit Cyanacrylat-Klebstoffen nicht in Panik geraten und nicht gewaltsam versuchen, die betroffenen Gewebepartien auseinander zu reißen!



Haushaltsklebstoffe Foto: IVK

Verklebungen Haut auf Haut
Verklebungen Kopfhaut/Haare
Verklebungen Augen
Verklebungen Mund
Sekundenkleber verschlucken


Fazit

Bei Unfällen mit Cyanarcylat-Klebstoffen nicht in Panik geraten und nie versuchen, die betroffenen Gewebepartien gewaltsam auseinander zu reißen.
Unfälle mit Sekundenklebern lassen sich in der Regel mit einfachen Mitteln wirkungsvoll behandeln, und sie bedürfen nicht zwangsläufig eines chirurgischen Eingriffs. Allerdings: Sekundenkleber gehören nicht in Kinderhände!

Das Informationsblatt „Erste Hilfe bei Verklebungen mit Sekundenklebstoffen“, Stand Juni 2008, kann von der Internetseite des Industrieverband Klebstoffe - www.klebstoffe.com – kostenlos heruntergeladen oder in der Geschäftstelle des Verbandes bestellt werden.


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Kontakt:
Presseteam Industrieverband Klebstoffe e. V.,
c/o Dülberg & Brendel GmbH,
Am Wehrhahn 18, 40211 Düsseldorf,
Telefon 0211.640080, Telefax 0211.6400823,
E-Mail ivk@duelberg.com


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